Konzerte 2/26:

Schicksalsschläge, Krankheit, Unfälle: Niemand ist davor gefeit. Im Mittelalter führten diese menschlichen Erfahrungen zur Entwicklung der sog. Marienklage. In der bildenden Kunst entstand die „Pieta“, die leidende Gottesmutter; in der Musik vertonten Generationen von Komponisten immer wieder das „Stabat Mater“, ein Gedicht, das die Gefühle Mariens unter dem Kreuz Jesu verinnerlicht.
Eine der schönsten dieser Kompositionen, das Stabat Mater von Antonio Vivaldi (1678-1741) erklingt am Sonntag, dem 20. September um 17.00 Uhr auf Einladung der Stiftung Musica Sacra Westfalica in der Werner Christophorus-Kirche. Das Konzert gestaltet die Altistin Kerstin Auerbach mit dem Trio Di Flauti Dolci. Außer dem Werk Vivaldis erklingen noch Kompositionen von Georg Friedrich Händel, Geminiano Giacomelli, Alessandro Stradella und Johann Sebastian Bach. Texte des Lyrikers Rainer Maria Rilke (1875-1926) verbinden die Emotionen über die Zeiten hinweg.
Der Eintritt ist frei, um eine Spende zur Kostendeckung wird gebeten.
H I G H L I G H T D E S S O M M E R S – W E L T S T A R I N W E R N E

„Geben Sie mir einen Abend…“
Widerwillig besuchte er im Alter von sieben Jahren mit seinen Eltern ein Orgelkonzert. Seither steht er im Bann dieses Instruments und zählt zu den weltweit gefeierten Organisten.
Dank der Stiftung Musica Sacra Westfalica und des Rotary Clubs ist er am Sonntag, dem 27. September um 17.00 Uhr zu Gast in der Werner Christophorus-Kirche. Die Rede ist von Felix Hell.
Geboren 1985 in der Pfalz, zeigte sich schon früh sein überbordendes Talent. Seine Eltern zogen mit ihm im Alter von 13 Jahren nach New York, um ihm dort die beste musikalische Ausbildung zuteilwerden zu lassen.
Seither absolvierte er weit mehr als 1000 Konzerte auf allen Erdteilen und spielte über ein Dutzend CDs ein. Ungezählte Preise, Ehrentitel und diverse Lehraufträge runden seine vielfältige Tätigkeit ab.
In Werne präsentiert Hell Meisterwerke der internationalen Orgelliteratur aus verschiedenen Jahrhunderten.
Dank der großzügigen Unterstützung dieses kulturellen Angebots von Rotary Club Lünen / Werne beträgt der Eintritt nur 5 Euro.
Kartenvorverkauf ab 15. Juli 2026 bei Bücher Beckmann , Tel.-Nr. 02389/2526
Sonntag, dem 8. November um 17.00 Uhr
Ein außergewöhnliches Klangerlebnis mit dem Duo Melange ( Almut Unger und Thomas Laukel): Schillernde Mixtur von Werken aus den unterschiedlichsten Musikstilen und Epochen.

Eine musikalische Melange, eine wunderbare Mischung von Klängen, offeriert das Duo Melange am Sonntag, dem 8. November um 17.00 Uhr auf Einladung der Stiftung Musica Sacra Westfalica in der Werner Christophorus-Kirche. Der Ensemblename ist in mehrfacher Hinsicht Programm: die Instrumente verschmelzen zu einem außergewöhnlichen Klangerlebnis, und die interpretierten Werke sind eine vielfarbige Mixtur aus den unterschiedlichsten Musikstilen und Epochen.
In den Transkriptionen von Almut Unger (Flöte) und Thomas Laukel (Marimbaphon) finden teils bekannte, teils wenig gespielte Stücke ihre meisterhafte Umsetzung. Der Charakter der Originale geht aber dennoch niemals verloren. Die Musiker lassen auch immer wieder zeitgenössische Klänge in die Programme einfließen, teilweise unter Hinzunahme weiterer Instrumente aus der unerschöpflichen Familie der Schlaginstrumente.
Der Eintritt ist frei, um eine Spende zur Kostendeckung wird gebeten.
2026 – 1. Halbjahr
Sonntag, dem 15. März um 17.00 Uhr:
„The Crucification“ und „I saw the Lord“ von John Stainer mit dem Oratorienchor Dortmund und die Marienkantorei Lemgo

Der Oratorienchor Dortmund und die Marienkantorei Lemgo geben zusammen am Sonntag, dem 15. März um 17.00 Uhr in der Werner Christophorus-Kirche ein Konzert. Zur Aufführung kommen die Werke „The Crucification“ und „I saw the Lord“ von John Stainer. Die Soli übernehmen Martin Aurra (Tenor) und Franco Oportus Vergara (Bariton), die Orgel spielt Mona Hartmann. Die Leitung liegt in den Händen von Volker Jäning und Jonathan Dräger.
„The Crucification“ ist eine Passionsvertonung im spätromantischen Stil, die sich formal an den Aufbau der Bachschen Passionsvertonungen anlehnt: Große Chorsätze, ausdeutende Arien und rezitativische Bibeltexte bilden die Grundlage der Konzeption. Zu Lebzeiten war John Stainer ein gefeierter Komponist, der für sein Schaffen geadelt wurde. Nach seinem Tod geriet sein Werk zu Unrecht in Vergessenheit.
Die Aufführung in Werne ist eine seltene Gelegenheit, dieses monumentale Werk in einer Live-Aufführung zu erleben. Der Eintritt beträgt 20,- ermäßigt 12,- Euro.
Donnerstag, 04. SEPTEMBER 2025, 19:00 UHR:
|„Echo des Sommers“ mit dem Ensemble Twenty Two

Bis zum Abitur sangen sie im berühmten Dresdener Kreuz-Chor, dann bildeten Sie ihr eigenes Ensemble. Die Rede ist von den neun Sängern des Ensembles Twenty Two.
Im Jahre 2016 gastierten sie als Kinder mit dem ganzen Kreuz-Chor zum ersten Mal in der Werner Christophorus-Kirche. Im Jahre 2023 traten sie dort als Ensemble Twenty Two auf. Am Donnerstag, dem 4. September um 19.00 Uhr erfolgt nun der Hattrick mit ihrem aktuellen Programm „Echo des Sommers“. Von der Kritik einhellig als herausragend gelobt, verspricht auch dieses Konzert der a-capella-Formation in Werne wieder zu einem besonderen Klangerlebnis zu werden.
Sonntag, 28. SEPTEMBER 2025, 17:00 Uhr
|Konzert der Wuppertaler Kurrende mit internationaler Chormusik

Die Thomaner waren schon da, ebenso der Kreuz-Chor aus Dresden. Nun wird ein weiteres „Schwergewicht“ der deutschen Knabenchöre in der Werner Christophorus-Kirche zu Gast sein.
Am Sonntag, dem 28. September um 17.00 Uhr ist es so weit. Dann gastiert die Wuppertaler Kurrende dort zu einem Konzert mit ihrem aktuellen a-capella-Programm. Unter der Leitung von Lukas Baumann präsentiert der Konzertchor der Wuppertaler Kurrende geistliche Chormusik aus verschiedenen Jahrhunderten.
Die Wuppertaler Kurrende wurde in den 20 Jahren des vergangenen Jahrhunderts in den Wirren der Nachkriegszeit gegründet. In den 100 Jahres des Bestehens entwickelte sich der Chor trotz anfänglicher Einschränkungen durch Nationalsozialismus und II. Weltkrieg in den letzten Jahrzehnten zu einem der führenden Knabenchöre Deutschlands. Der Gewinn prominenter Chorwettbewerbe sowie der Erfolg bei Konzerttourneen in Europa und Amerika dokumentieren eindrucksvoll die Qualität dieses außergewöhnlichen Klangkörpers.
Sonntag, 12. Oktober 2025, 17:00 Uhr
|Ralf Borghoff improvisiert an der Orgel über Marianische Themen „ohne Noten- aber mit Stil“.

Ein besonderes Orgelkonzert erwartet die Besucher der Werner Christophorus-Kirche am Sonntag, dem 12. Oktober um 17.00 Uhr. Dann setzt Ralf Borghoff den Reigen der dortigen Improvisationskonzerte fort.
Im Oktober gedenkt die kath. Kirche besonders der Gottesmutter Maria. Aus diesem Anlass improvisiert Borghoff an diesem Abend über Marianische Themen – „ohne Noten- aber mit Stil!“
In verschiedenen Formen und Tonsprachen der Musikgeschichte wird Borghoff seine Ideen entwickeln – spontan und ohne komponierte Vorlagen. Das macht dieses Konzert zu einem im wahrsten Wortsinn einmaligen Erlebnis, da die Musik in gleicher Weise nicht wiederholt werden kann.
Borghoff studierte Kirchenmusik in Düsseldorf. Nach dem A-Examen setze er seine Studien fort, u. a. bei Daniel Roth (Paris), Michel Bouvard (Toulouse), Wolfgang Seifen (Berlin).
Von 1991 – 2003 war er Dozent in Zell/Pram in Österreich (in Zusammenarbeit mit der Musikhochschule Wien). Er übt eine rege Konzerttätigkeit aus in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Österreich, Russland, Polen, Rumänien, Luxemburg und der Schweiz. CD-Aufnahmen, die Zusammenarbeit mit dem WDR Köln, der Ruhr-Universität Bochum und dem Schweizer Fernsehen runden seine künstlerischen Tätigkeiten ab.
Seit 2013 ist er für das Erzbistum Paderborn als Dekanatskantor tätig und in dieser Funktion Kustos der Aubertin-Orgel in Erwitte.
SONNTAG, 19. OKTOBER 2025, 17:00 UHR
|Chor- und Orchesterkonzert mit der B-Dur-Messe von J. Haydn, dem Oboenkonzert von A. Marcello und dem Gloria von A. Vivaldi

Am Sonntag, dem 19. Oktober um 17.00 Uhr erklingt in der Werner Christophorus-Kirche ein Chor– und Orchesterkonzert.
Unter der Leitung von Kantor Dr. Hans-Joachim Wensing musizieren die Chöre Vocapella und Verina-Ensemble zusammen mit dem Rheinischen Oratorien-Orchester sowie Dagmar Borowski-Wensing (Sopran) und Ursula Kirchhoff (Alt) als Solistinnen. Der musikalische Bogen erstreckt sich dabei vom italienischen Barock bis zur Wiener Klassik.
Folgendes Programm wird zu Gehör gebracht:
Joseph Haydn: Messe in B-Dur
Alessandro Marcello: Konzert für Oboe und Streicher
Antonio Vivaldi: Gloria RV 589
Die Messe wurde um 1775 für den Orden der Barmherzigen Brüder in Eisenstadt komponiert und besticht neben ihrer melodischen Schönheit durch das berühmte Sopran-Solo im Benedictus.
Alessandro MarcellosKonzert für Oboe und Orchester in d-Moll wurde erstmals 1717 in Amsterdam veröffentlicht. Es gilt als eines der ersten virtuosen solistischen Oboenkonzerte der Musikgeschichte. Die Bearbeitung des Werks durch Johann Sebastian Bach trug wesentlich zu seiner Verbreitung und Popularität bei.
Das Gloria RV 589 zählt – nach langer Vergessenheit – heute zu Vivaldis bekanntesten geistlichen Kompositionen. In 12 kontrastreichen Sätzen wird der lateinische Text immer wieder neu entfaltet für Chor, Solistinnen und unterschiedliche Instrumentalbesetzungen.
SONNTAG, 30. November 2025, 17:00 UHR
|Adventskonzert mit dem Philharmonischen Chor und dem Philharmonischen Orchester Dortmund

Adventskonzert mit dem Philharmonischen Chor und dem Philharmonischen Orchester Dortmund
Einladung Philharmonischer Chor Dortmund

