Konzertarchiv 2026
H I G H L I G H T D E S S O M M E R S – W E L T S T A R IN W E R N E

„Geben Sie mir einen Abend…“
Widerwillig besuchte er im Alter von sieben Jahren mit seinen Eltern ein Orgelkonzert. Seither steht er im Bann dieses Instruments und zählt zu den weltweit gefeierten Organisten.
Dank der Stiftung Musica Sacra Westfalica und des Rotary Clubs ist er am Sonntag, dem 27. September um 17.00 Uhr zu Gast in der Werner Christophorus-Kirche. Die Rede ist von Felix Hell.
Geboren 1985 in der Pfalz, zeigte sich schon früh sein überbordendes Talent. Seine Eltern zogen mit ihm im Alter von 13 Jahren nach New York, um ihm dort die beste musikalische Ausbildung zuteilwerden zu lassen.
Seither absolvierte er weit mehr als 1000 Konzerte auf allen Erdteilen und spielte über ein Dutzend CDs ein. Ungezählte Preise, Ehrentitel und diverse Lehraufträge runden seine vielfältige Tätigkeit ab.
In Werne präsentiert Hell Meisterwerke der internationalen Orgelliteratur aus verschiedenen Jahrhunderten.
Dank der großzügigen Unterstützung dieses kulturellen Angebots von Rotary Club Lünen / Werne beträgt der Eintritt nur 5 Euro.
Kartenvorverkauf ab 15. Juli 2026 bei Bücher Beckmann , Tel.-Nr. 02389/2526

Schicksalsschläge, Krankheit, Unfälle: Niemand ist davor gefeit. Im Mittelalter führten diese menschlichen Erfahrungen zur Entwicklung der sog. Marienklage. In der bildenden Kunst entstand die „Pieta“, die leidende Gottesmutter; in der Musik vertonten Generationen von Komponisten immer wieder das „Stabat Mater“, ein Gedicht, das die Gefühle Mariens unter dem Kreuz Jesu verinnerlicht.
Eine der schönsten dieser Kompositionen, das Stabat Mater von Antonio Vivaldi (1678-1741) erklingt am Sonntag, dem 20. September um 17.00 Uhr auf Einladung der Stiftung Musica Sacra Westfalica in der Werner Christophorus-Kirche. Das Konzert gestaltet die Altistin Kerstin Auerbach mit dem Trio Di Flauti Dolci. Außer dem Werk Vivaldis erklingen noch Kompositionen von Georg Friedrich Händel, Geminiano Giacomelli, Alessandro Stradella und Johann Sebastian Bach. Texte des Lyrikers Rainer Maria Rilke (1875-1926) verbinden die Emotionen über die Zeiten hinweg.
Der Eintritt ist frei, um eine Spende zur Kostendeckung wird gebeten.
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Sonntag, 28. Juni um 17.00
Organist Prof. Michal Markuszewski
Ein Kaleidoskop verschiedener Zeitalter und Stile vom Barock bis zur Gegenwart.

Am Sonntag, dem 28. Juni um 17.00 Uhr gastiert der polnische Organist Prof. Michal Markuszewski zu einem Konzert in der Werner Christophorus-Kirche. Er studierte in Warschau, Berlin und Würzburg Klavier, Orgel und Orgelimprovisation und beendete seine Studien als Stipendiat des polnischen Kultusministeriums mit Auszeichnung und ist Gewinner zahlreicher Preise bei Musikwettbewerben. Seine Konzerttätigkeit umfasst mittlerweile alle Erdteile und enthält zahlreiche CD-Aufnahmen. Er ist Kustos der historischen Orgel in der ev.-reformierten Kirche in Warschau und Orgelprofessor an der dortigen Musikuniversität.
Das Programm stellt ein Kaleidoskop verschiedener Zeitalter und Stile dar und spannt einen Bogen vom Barock bis zur Gegenwart. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.
31. Mai um 17.00 Uhr
Blechbläserquintett „emBRASSment“
400 Jahre „Musikstadt Leipzig“ von Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn bis zu den Prinzen

Und das Programm hat dazu einiges zu bieten. Unter dem Titel „Musikstadt Leipzig“ präsentieren die Musiker ein „best of“ dessen, was in Leipzig ansässige Musiker in den letzten 400 Jahren komponiert haben. Der Bogen erstreckt sich dabei von Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn bis zu den Prinzen.
Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.
Sonntag, 10. Mai 2026
Da-Capo-Trio
Drei Inventionen von J. S. Bach (in einer Bearbeitung für Streichtrio), das Streichtrio D moll op. 141b von Max Rger sowie das Streich-trio in Es-Dur von Ludwig van Beethoven

Am Sonntag, dem 10. Mai ist auf Einladung der Stiftung Musica Sacra Westfalica um 17.00 Uhr das Da-Capo-Trio zu Gast in der Werner Christophorus-Kirche. Es musizieren Annemieke Corstens (Violine), Marjolein Dispa, Bratsche und Cecil Strouken, Cello. Alle drei Künstlerinnen sind international als Virtuosinnen tätig und bekleiden Ämter als Professorinnen an ver-schiedenen Musikhochschulen. Freudinnen seit der eigenen Studienzeit, musizierten die drei bereits in den 80-er und 90-er Jahren als Trio zusammen. Die weitere berufliche und private Entwicklung führte die Frauen dann auf getrennte Wege.
Vor einiger Zeit entstand der Gedanke, diese Wege wieder enger miteinander zu verbinden und gemeinsam zu konzertieren. „Da capo“ bedeutet in der Musik von vorn, bzw. noch einmal. So entstand der sinngebende Name des Trios.
Die Musikerinnen bringen folgende Werke zu Gehör: Drei Inventionen von J. S. Bach (in einer Bearbeitung für Streichtrio), das Streichtrio D moll op. 141b von Max Rger sowie das Streich-trio in Es-Dur von Ludwig van Beethoven.
Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

Am Sonntag, dem 19. April gastiert auf Einladung der Stiftung Musica Saca Westfalica der Berliner Cellist Ludwig Frankmar um 17.00 Uhr in der Werner Christophorus-Kirche. Er präsentiert ein Programm für Cello solo. Seine Darbietung umfasst Werke der barocken Cello-Literatur aus Italien und Frankreich.
Das 17. und beginnende 18. Jahrhundert gilt als die Hochzeit des solistischen Gamben- und Cellospiels. Ihren Höhepunkt entwickelte diese Kunst u. a. am Hofe Ludwigs des XIV, des fran-zösischen Sonnenkönigs. Das Programm enthält Werke von Monsieur de Sainte-Colombe, Au-relio Virgiliano und Marin Marais. Es ist eine Hommage an die Kunst, mit Mitteln der Einstim-migkeit eine vielstimmige Musik zu erzeugen.
Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.
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Sonntag, 15. März- 17.00 Uhr: Oratorienchor Dortmund und die Marienkantorei Lemgo:„The Crucification“ und „I saw the Lord“ von John Stainer.
Der Oratorienchor Dortmund und die Marienkantorei Lemgo geben zusammen am Sonntag, dem 15. März um 17.00 Uhr in der Werner Christophorus-Kirche ein Konzert. Zur Aufführung kommen die Werke „The Crucification“ und „I saw the Lord“ von John Stainer. Die Soli übernehmen Martin Aurra (Tenor) und Franco Oportus Vergara (Bariton), die Orgel spielt Mona Hartmann. Die Leitung liegt in den Händen von Volker Jäning und Jonathan Dräger.
„The Crucification“ ist eine Passionsvertonung im spätromantischen Stil, die sich formal an den Aufbau der Bachschen Passionsvertonungen anlehnt: Große Chorsätze, ausdeutende Arien und rezitativische Bibeltexte bilden die Grundlage der Konzeption. Zu Lebzeiten war John Stainer ein gefeierter Komponist, der für sein Schaffen geadelt wurde. Nach seinem Tod geriet sein Werk zu Unrecht in Vergessenheit.
Die Aufführung in Werne ist eine seltene Gelegenheit, dieses monumentale Werk in einer Live-Aufführung zu erleben. Der Eintritt beträgt 20,- ermäßigt 12,- Euro.


